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Rudern in den Sonnenaufgang am 13.08.17

Petrus meinte es gut mit uns, bei nur leicht bewölktem Himmel trafen wir uns pünktlich um 5:00 am Bootshaus. Wir acht Frühaufsteher starteten motiviert mit einem Dreier und einem Vierer mit Steuerfrau (danke Christine) ca. eine halbe Stunde später bei herrlich glattem Wasser Richtung Rader Hochbrücke.

       

Zum Sonnenaufgang um 5.55 stand die Sonne noch hinter einer kleinen Wolke, aber kurz darauf zeigte sie sich mit ihrem ganzen Strahlen über dem Wasser.

„Ruder halt!“

     

Die meditative Stille, das sich langsam entwickelnde Morgenlicht,  die sich im so glatten Wasser spiegelnde Sonne … diese Ausfahrt war ein wirklich sinnlicher Genuss.
Zum Abschluss verwöhnten wir uns mit einem leckeren und reichhaltigen Frühstück, das zur perfekten Abrundung dieses wunderbaren Morgens beitrug.

 

Ich danke allen, die das „Rudern in den Sonnenaufgang“ in toller Gemeinschaft und mit viel Lachen begleitet haben.

Eure Gabi

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Landesentscheid Hadersleben

Am Freitag kamen wir ohne eine Kontrolle über die Grenze und es gab keinen Stau. Nach einer guten Stunde Fahrt kamen wir in Hadeslev an. Doch leider hatte es fast den ganzen Tag lang geregnet und beim Aufriggern der Boote wurden alle nass. Wir konnten wegen des starken Regens die Rennstrecke leider nicht mehr abfahren. Also sind wir direkt nach dem Aufriggern der Boote, dem Wiegen und dem Festbinden der Boote zu der großen Schule gefahren, wo wir übernachten sollten. Alle Ruderer fuhren im Vereinsbus zur Schule. Im Vereinsbus war es ziemlich eng, da keiner im Regen warten wollte.
Abends waren manche aufgeregt auf ihre Rennen und alle hatten gehofft, dass das Wetter am Samstag besser werden wird. Jeder hatte für Freitag etwas zu Essen und zu Trinken dabei. Abends sind wir erst spät eingeschlafen und manche wussten schon, dass sie am nächsten Tag sehr müde sein würden.

Verfasser: Matthias Trawny

Am Samstag gab es die 3000/1000/350m Regatten bei den 3000m Rennen (die gleichzeitig auch die Qualifikation für den Bundeswettbewerb waren) schafften es zwei Boote Landesmeister zu werden. Der Zweier bestehend aus Louis und Robin und der Vierer mit Steuermann bestehend aus Josi, Matthias, Mattis, Nele und Fynn.

Außerdem gab es eine sehr gute Ruder Leistung von Moritz und Klaus. Als nächstes gab es einige 350 Meter Rennen mit folgenden Platzierungen:
Lorenz Platz 4,
Jannik Platz 3,
Matthias Platz 3 der durch heftige Wellen direkt nach dem Ziel gekentert war,
der Zweier mit Louis und Robin Platz 1,
Finn auf Platz 5,
Josi Platz 3
Als nächstes gab es ein 1000 m Rennen und zwar von Lorenz und Jannik Platz 4.
Danach aber wieder 350 Meter Rennen mit den Platzierungen 
Mattis Platz 6,
Nele Platz 1
und der Zweier bestehend aus Moritz und Klaus Platz 5. 

Verfasser: Finn Ole Bäcker  

Am Sonntag mussten 3 von uns früh raus, das waren Lorenz, Jannik und ich. Der Grund war, dass die Rennen schon relativ früh waren. Am Sattelplatz angekommen, gab es Schokomüsli, noch die Besprechung und rauf aufs Wasser. Leider konnte keiner von uns dreien eine Medaille holen.
Währenddessen hatte Karsten schon mal die anderen geholt. Als nächstes war Finn Ole am Start bei den 1000 Metern im Einer. Er kam als letzter an und das ist auch gar nicht schlimm. Im Jungen Doppelzweier waren als nächstes Klaus und Moritz an der Reihe, leider auch ohne Erfolg.
Jannik und Lorenz waren auch bei den 350 Metern im Einer dabei. Jannik ist gekentert und Lorenz hatte es bei dem Wellengang auch schwer. Die beiden waren von uns die letzten im Rennen.
So zu 14 Uhr hin wurde dann die Regatta abgebrochen, der Wind war einfach zu stark. Man konnte sich sogar kaum auf dem Steg halten. Das hieß für uns, die Boote mussten nun verladen werden.
Als dies getan war, haben wir auch noch einen fremden Bock eingepackt, der da liegen geblieben ist.
Nach der Aufregung sind wir endlich eingestiegen und nach Hause gefahren.
Die Fahrt verlief ohne Probleme, und am Bootshaus hieß es dann, Sachen aus dem Auto und ab nach Hause.

Verfasser: Fynn- Yoona Ehlers     

 

Trotz des widrigen Wetters war es eine erfolgreiche Regatta, so konnten sich im Mixed 4x+ 13/14 Josi, Nele, Mattis, Klaus und Fynn als Steuermann für den Bundeswettbewerb in Brandenburg qualifizieren, sowie Robin und Louis im 2x 12/13 Jahre und Moritz im 1x 13 Jahre LG.

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Deutsche Jahrgangs Meisterschaften 2017 in München

Rendsburger Junioren vorne dabei

Die diesjährigen  Deutschen Jahrgangs Meisterschaften fanden vom 22.06.-25.06. in Oberschleißheim bei München auf der Olympiastrecke von 1972 statt. Die Ruderinnen und Ruderer vom Rendsburger RV konnten den Saisonhöhepunkt mit tollen Medaillengewinnen abschließen.

Im Juniorinnen Achter der Altersgruppe A gewann Hanna Winter vom RRV die Bronzemedaille in Renngemeinschaft mit Kathrina Dormann (RaW), Franziska Wittig (PRV 1872), Tine Gebauer (DRC), Natascha Spiegel (RaW), Lena Hansen (RaW), Catharina Kremer (RGH), Henrike Schukat (BSCRA) und Steuerfrau Anna Lülfing (ARVH).

Die Mannschaft um Hanna, die in dieser Besetzung zum ersten Mal ein Rennen fuhr, konnte über die gesamte 2000m Strecke das hohe Tempo der favorisierten gegnerischen Renngemeinschaften Ems-Jade-Weser/ Team Nord West/ … und  Potsdam/Ingolstadt/ Ratzeburg/ Lübeck mitgehen. Dass die drei Medaillen-Boo te innerhalb von 2,49 Sekunden ins Ziel kamen zeugt von der Härte dieses Rennens. Das nachfolgende Achter-Feld lag über 10 Sekunden zurück.

Judith Guhse vom RRV, die in diesem Jahr in den Projektbooten des RVSH startete, konnte gleich zweimal zuschlagen. In Juniorinnen-Doppelzweier der Altersgruppe B gewann Judith zusammen mit Svea Pichner von der LRG die Bronzemedaille auf der 1500 m Strecke. Im Juniorinnen Doppelvierer mit Stf. der Altersgruppe B  setzte Judiths Crew mit Skadi Szekala (Kiel), Svea Pichner (Lübeck), Finja Lara Rothhardt (Kiel) und Kimberly Fuchs an den Steuerseilen noch einen drauf und holte sich die Silbermedaille.

Den absoluten Hammer lieferte der Rendsburger Ruderer Hans Christian Lütje, der in diesem Jahr für den Hamburger und Germania RC startet, im ungesteuerten Junior A Vierer. In einer unglaublichen Aufholjagd konnte die Hamburger Renngemeinschaft um Hans Christian das führende Boot des amtierenden Junioren-Europameisters vom RV Münster praktisch auf der Ziellinie abfangen und das Rennen mit 3/10 Sek für sich entscheiden. Der Gewinn der Deutschen Jugend Meisterschaft bedeutet für Hans Christian und sein Team gleichzeitig die Direkt-Qualifikation für die diesjährige Junioren WM in Trakai/ Litauen. Um das Ergebnis zu vervollständigen holte sich Hans Christian mit weiteren Ruderern aus Hamburg und Bremen noch die Bronze-Medaille im Junior A-Achter.

Für Rasmus Voß und seine Mannschaft, die im Junioren B – Achter des RVSH-Projektes an den Start ging, lief es leider nicht zufriedenstellend. An den großartigen Sieg auf der DRV Junioren-Regatta in München vor einigen Wochen, als das jetzige Meisterschaftsboot vom Allgemeinen Alster Club/ Alster RV Hanseat noch geschlagen wurde, konnte die junge Mannschaft nicht anknüpfen. Trotz guter kämperischer Leistung blieb am Ende nur der enttäuschende 5. Platz.

Karsten Lampe

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Wassersport AG der Freien Waldorfschule in Zusammenarbeit mit dem Rendsburger Ruderverein (RRV)

Vom 15. Juni bis zum 13. Juli 2017 wird die Freie Waldorfschule in Rendsburg in Koordination mit dem Rendsburger Ruderverein eine Drachenboot-AG anbieten.
Auch der Bildungs-Plus Partner „Plietsch und Stark Region Rendsburg e.V.“, der unter anderem Schwimmkurse für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger anbietet, beteiligt sich an diesem Projekt.
Ziel ist es, die gemeinsame sportliche Begegnung – auch mit Schülern aus anderen Kulturen – zu fördern.
Sollte bei den Kindern und Jugendlichen die Freude am Wassersport geweckt worden sein, kann sich aus diesem Kurzzeitprojekt nach den Sommerferien eine feste Schüler-AG entwickeln und das Rudern mit einbezogen werden.

Mitglieder des Rendsburger Rudervereins sind ebenfalls herzlich willkommen.

Donnerstags von 14:00 – ca. 15:45
Treffpunkt am RRV Bootshaus, Wickenhagenweg 11
Verantwortlicher AG-Leiter:
Christian Müller-Wulf
Sport- und Techniklehrer
Anmeldung bitte unter:
0151 16549612

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2. Internationale DRV-Junioren-Regatta in Hamburg

Auf der internationalen DRV-Junioren-Regatta vom 02.- 04.06.2017 in Hamburg-Allermöhe hat Hanna Winter vom Rendsburger Ruderverein mit ihrer Mannschaft im Juniorinnen- Vierer ohne Steuerfrau in der Altersklasse A gewonnen.


Auf dem Foto von links:
Katharina Dormann (Ruderclub am Wannsee),
Hanna Winter (RRV),
Franziska Wittig (Dresdener RC),
Tine Gebauer (Pirnaer RC).


Judith Guhse vom RRV gewann mit Svea Pichner aus Lübeck den Juniorinnen Doppelzweier B
und den Juniorinnen-Doppelvierer mit Stf in der Altersklasse B mit
Svea Pichner (Lübeck),
Skadi Czekala (Kiel),
Finja-Lara Rothard (Kiel)
und Steuerfrau Kimberley Fuchs.

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Regatta Otterndorf

Freitag, 19.05.2017

Es  war der erste Tag der Regatta in Otterndorf und der Weg  dorthin sehr lang…
Als wir endlich in Otterndorf ankamen, riggerten wir die Boote auf und damit war unser Tag eigentlich schon fast zu Ende.
Nach dem Aufriggern und Abladen fuhren wir zur Schule, in der wir übernachten durften, machten unsere Betten, um nach dem  Abendbrot endlich zu schlafen.

Samstag, 20.05.2017

Am Samstag sind wir früh aufgestanden, denn die ersten hatten ihre Rennen schon um 08:30 Uhr.
Am Regattaplatz hatten wir dann alle ganz viel Spaß und die Sonne schien. Bei jedem Rennen sind wir dann im Partnerlook zum Anfeuern an die Rennstrecke gegangen.
Gewonnen haben insgesamt vier Boote:
Moritz, Louis und Nele im Einer, Robin und Louis im Zweier.

Als dann der Tag langsam gegen 19:00 Uhr zu Ende ging, haben wir uns Pizza bestellt.
Danach sind wir in die Turnhalle gefahren – nach diesem anstrengenden Tag waren wir alle müde und sind schnell eingeschlafen.

Sonntag, 21.05.2017

An diesem Tag wurden die 1000 Meter und 500 Meter Rennen gefahren, Robin und Louis holten sich im 2er auf der 500 Meter Strecke den 2ten Platz, Nele auf der 1000 Meter Strecke den 3ten Platz, Louis ergatterte sich den 2ten Platz bei 1000 Meter, der Mixed Doppelvierer mit Nele, Mattis, Matthias, Josi und Steuermann Leif wurde 2ter.

Autoren: Nele Johanne Otten und Josi Altemark

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Bremer Ruderregatta

Samstag, 06.Mai 2017
Am ersten Tag der Regatta Bremen sind folgende Ruderer gefahren:
Robin (Marille), Louis (Reiher), Serafina (Pro Talent), Lorenz (Reiher),Nele (Nordlicht)
Außerdem sind noch folgende 2er gefahren:
Laura+Jessi (Lauritz Schoof/Karlchen), Jannik+Lorenz(Küstennebel)

Es war ein warmes Mai-Wochenende, doch leider gab es keine Medaillen.
Man konnte sich die ganze Strecke entlang bewegen von dem 1500 Meter-Start bis zum Langstrecken-Start. Der ganze Weg war asphaltiert,  dies sah ein Ruderer als eine gute Gelegenheit; um mit seinem Pennyboard zu den einzelnen Rennen zu fahren, leider stürzte er bei einer Fahrt und verletzte sich am Knie. Somit konnte er sein Langstrecken-Rennen nicht fahren und musste am Sonntag auf der Bank sitzen. Als die Ruderer in ihrer Unterkunft ankamen, legten sie sich in ihre Schlafsäcke und schliefen sich für den nächsten Tag aus.
Verfasser: Lorenz Poerschke

Sonntag, 07. Mai 2017
Am Sonntagmorgen sind wir nach einer kurzen Nacht von Jessi geweckt worden. Einige von uns hatten ihre Rennen schon sehr früh. Zum Glück hatten wir tagsüber ein Bombenwetter mit fast 20º C, zum Abend wurde es dann etwas kühler.
Lorenz und ich haben noch einige Trainingseinheiten absolviert, weil wir uns mit dem Albanosystem vertraut machen mussten.
Zwei Rennen im „Küstennebel“ haben Lorenz und ich am Sonntag bestritten.  Das erste am Vormittag JM 2x B III LG und das zweite am frühen Nachmittag JM 2x B I LG. Als LG Junioren mussten wir sowohl Samstag als auch Sonntag auf die Waage.
Auf dem großen Spielplatz haben wir einen Teil unserer Freizeit verbracht. Am Samstag wie auch am Sonntag wurden zufriedenstellende Leistungen errudert.


Verfasser: Jannik Nätebusch

 

 

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Regatta Lübeck 2017

Endlich war es soweit. Die erste Regatta der Saison fand wie immer in Lübeck auf der Wakenitz statt. Voller Vorfreude haben wir uns am Freitag, den 28. April um 15:00 Uhr am RRV getroffen.
Gegen 17:00 Uhr sind wir auf dem Regattagelände angekommen, haben die Boote aufgeriggert und den Pavillon aufgebaut.
Anschließend haben wir gemeinsam Abendbrot gegessen. Danach sind wir zur Sporthalle gefahren und haben unser Nachtlager eingerichtet.
Am Samstag mussten wir früh raus, aufstehen war für 5:00 Uhr angesagt. Als erstes waren die Langstreckenrennen über 3000m.
Bei den Jungen 2×13/14 J. LG erreichten Klaus und Moritz und bei den  Jungen 2×12/13 J. Robin und Louis jeweils den 2ten Platz.
Nele und Josi erruderten sich bei den Mädchen 2×13/14 J. LG den 3ten Rang.
Jessi und Laura gingen bei den SF 2xA  über 1000m an den Start und kamen als erstes ins Ziel.
Jannik und Lorenz (Lgw. JM 2xB III) hatten Pech bei den 1000m, ihnen ist ein Skull gebrochen.
Über 1000m startete Lorenz (Lgw. JM 1xB III) auch im Einer und kam als 4ter ins Ziel.
Louis und Robin (Jung x13 J.) starteten bei den Jungen über 500m im Einer, sie erzielten den 3ten und 5ten Platz. Nele und Josi (Mäd 1×14 J. LG)  gingen bei den Mädchen im Einer über die 500m an den Start.
Nele wurde 2te und Josi 4te.
Das letzte Rennen am Samstag hatten Mattis und Klaus (Jung 2×13/14 J. LG) über 500m, sie belegten den 2ten Platz.
Vom Regattagelände sind wir direkt zur Pizzeria Trattoria Lara gefahren und haben lecker zu Abend gegessen. Danach ging es zur Sporthalle. Nach dem langen Tag wollten wir nur noch ins Bett.
Am Sonntag ging es wieder früh los, die Taschen mussten ja auch gepackt werden.
Als erstes gingen Jessi und Laura (SF 2xA) über 1000m an den Start und holten sich den 2ten Platz.
Lorenz und Jannik (Lgw. JM 2xB III), Klaus und Moritz (Jung 2×13/14 J. LG) und Louis und Robin (2x 12/13 J.) starteten auch im Zweier über 1000m.
Klaus und Moritz kamen in ihrem Rennen als erste ins Ziel, die beiden anderen Boote holten sich in ihren Läufen  den vierten und zweiten Platz.


Serafina und Lorenz hatten jeweils noch ein Rennen über die 1000m.
Serafina konnte ihr Rennen gewinnen und Lorenz wurde 4ter.


Zum Abschluss der Regatta in Lübeck startete noch ein Vierer (Jung/Mäd 4x 13/14 J.).
Josi, Mattis, Nele, Klaus und St. Leif kamen als Dritte ins Ziel.
Nach dem letzten Rennen haben wir uns auf den Weg nach Rendsburg gemacht, wo wir gegen 18:00 Uhr angekommen sind.
Abschließend haben wir ein tolles und erfolgreiches Wochenende in Lübeck gehabt.
Verfasser: Klaus Greve und Robin Vollstedt

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Wanderfahrt auf der Treene am 13.Mai 2017

In diesem Jahr organisierte Vincenz den Ausflug, er zeigte uns sein altes Ruderrevier, die idyllische Treene von Hollingstedt nach Friedrichstadt.
Nachdem wir am Freitagabend die Boote auf den Hänger verladen hatten, konnte die Fahrt am Sonnabendmorgen bei Sonne – stressfrei und mit viel guter Laune im Gepäck – Richtung Hollingstedt starten.
An der wildromantischen Kanu-Einsetzstelle in Hollingstedt wurden die Boote klar gemacht und ins Wasser gelassen.


Bedingt durch einen fehlenden Steg und den sumpfigen Boden, standen wir beim Einsteigen knöchelhoch im Matsch und erlebten schon zu Beginn diese Fahrt mit allen Sinnen.
Die Strömung der Treene machte das Rudern leicht – sanft und malerisch zogen die saftig grünen Wiesen an uns vorbei. Stolze Reiher begleiteten uns eine Weile, die Schafe blökten und wunderten sich über diese merkwürdigen Wesen auf dem Wasser. Jungbullen liefen ans Ufer und wollten uns scheinbar verjagen.


Nach ca. 15km bei Holzkate/ Süderhöft unterbrachen wir die Fahrt an der Nato-Brücke für eine kurze Pause und Stärkung des Körpers mit Fingerfood.


Dunkle Wolken zogen auf, es grummelte in der Ferne und die stechende Sonne ließ nichts Gutes erahnen. Da hieß es schnell einpacken, die Boote beladen, Steuerleute auswechseln und weiter ging es die letzten 15 km Richtung Friedrichstadt.
Die Treene wird hier etwas breiter, und so konnten die beiden Boote für eine Weile nebeneinander herfahren. Um die Strecke abzukürzen, wetteiferten die Steuerleute um den schnellsten Weg – Steuermann war hier vor Steuerfrau der deutliche Gewinner.
Das Gewitter wurde stärker und kam bedrohlich nah. Geschickt wie wir Ruderer aber nun einmal sind, gelang es uns, die Gewitterfront einmal links, einmal rechts zu umfahren. War das Gewitter mal direkt hinter uns und wollte einen Angriff von dort aus starten, fuhren wir schneller und schneller.
Die Natur zeigte sich jetzt in einem ganz besonders schönen Licht. Schwarze Wolken, das strahlende Gelb des Rapses und die Sonne, die es hier und da schaffte, kurz hervorzugucken …


Kurz vor Schwabstedt fielen die ersten Regentropfen. Der Duft des Rapses wurde immer intensiver, bei geschlossenen Augen fühlte man sich fast wie in einem riesigen Honigtopf.
Weiter ging es flussabwärts, hier und da sahen wir die ersten Häuser am Ufer stehen, Friedrichstadt nahte. Der leichte Regen begleitete uns bis zum Schluss, dem Gewitter aber waren wir weiterhin Kilometer um Kilometer durch einen gekonnten Slalom erfolgreich davon gerudert.
Nach dem Anlegen am Bootshaus der Friedrichstädter Rudergesellschaft wurden die Boote auf den Hänger verladen, die Autos aus Hollingstedt geholt und die Reise ging zurück zum RRV.
Hier putzten und wienerten wir die verdreckten Boote, die gute Laune ging auch dabei nicht verloren.

Danke Vincenz für die tolle Organisation und das Teilen (d)eines wunderschönen Ruderreviers!
Danke Jörg für das umsichtige Ziehen des Bootshängers!
Danke an Herrn Dinkhauser für das Bereitstellen seines Fahrzeuges!

Und danke an alle Mitruderer, die diese Fahrt mit tollem Arbeitseinsatz, hervorragender Planung und bester Laune, zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen.